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Angststörung Behandlung

Angsterkrankungen rufen akuten Leidensdruck hervor

Menschen, die unter einer Angsterkrankung bzw. Angststörung leiden, nehmen den Alltag wegen unterschiedlichster Aspekte als überwiegend furchteinflößend wahr. Aufgrund dessen dominieren Angsterlebnisse, die in einem anhaltenden Missverhältnis zu den zugehörigen Situationen stehen, das Gefühlsleben der Betroffenen. Deshalb reagieren Patienten mit einer Angsterkrankung übermäßig heftig auf bestimmte Reize.

Körperliche und seelische Symptomen bei Angsterkrankungen

Eine Angsterkrankung geht grundsätzlich mit körperlichen und seelischen Symptomen einher, die die Patienten massiv in ihrem Alltagsleben einschränken und die persönliche Lebensqualität mindern.
Ausgeprägte Krankheitsbilder lösen daher oftmals ein fortwährendes Rückzugsverhalten der Erkrankten aus, das häufig in eine soziale Isolation bzw. in eine soziale Phobie mündet. In derartigen Fällen verspüren Betroffene einen massiven Leidensdruck, dem unbedingt mit einer professionellen Angststörung Behandlung zu begegnen ist.

Häufige Angstgefühle oder Panikattacken

Erlebt ein Patient durchgängig Angstgefühle oder Panikattacken, kann dies als Indikator für eine eigenständige Angsterkrankung oder als Symptom einer Depression, Psychose oder psychischen Erkrankung verstanden werden.

Angststörung BehandlungPrinzipiell sind Angst und Depression eng miteinander verknüpft und rufen Wechselbeziehungen untereinander hervor. Alternativ entwickeln Patienten eine gemischte Angsterkrankung, die aus sich aus beiden Komponenten zusammensetzt, ohne dass einer der Faktoren das Krankheitsbild dominiert. Generell weisen Angsterkrankungs- Patienten ein überaktives Angstzentrum auf.

Das individuelle Angstzentrum ist im limbischen System des menschlichen Gehirns angesiedelt. Im Zuge des Alltags wird dieses Areal fortwährend mit Reizen und Informationen gespeist, die permanent über die Umwelt aufgenommen und anschließend im Gehirn verarbeitet bzw. gefiltert werden. Ein überaktives Angstzentrum sorgt für eine unverhältnismäßig intensive Reaktionsbereitschaft auf verschiedenste Reize bzw. Stressfaktoren. Laut wissenschaftlicher Studien wirken eine genetische Veranlagung, frühkindliche Erfahrungen, traumatische Erlebnisse und Persönlichkeitsstörungen risikotreibend eine Angsterkrankung zu entwickeln.

Unterschiedliche Formen der Angsterkrankung

Mediziner differenzieren in diesem Kontext zwischen Phobien mit und ohne zugehöriger Panik, Panikstörungen mit Panikattacken, der generalisierten Angststörung sowie einer Kombination aus Angst und Depression. Um eine zuverlässige und nachhaltige Angststörung Behandlung dieser Beschwerden umsetzen zu können, ist eine Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) durch einen Psychotherapeuten unumgänglich.

Abzugrenzen von diesen Krankheitsbildern sind organisch bedingte Angsterkrankungen. So können verschiedene Erkrankungen wie etwa eine ausgeprägte Schilddrüsenüberfunktion oder Morbus Parkinson das Auftreten von Angsterkrankungen begünstigen. Bei organisch bedingten Ursachen erfolgt demnach eine andere Angststörung Behandlung als bei den Krankheitsbildern, die auf nicht- organische Auslöser zurückzuführen sind. Über eine Umstellung der Medikation oder zusätzliche Präparate kann zeitnah eine Linderung der Beschwerden herbeigeführt werden.

Behandlung der Angststörung

Die Angststörung Behandlung ist stets mit einer Psychotherapie verknüpft. Insbesondere die Angststörung Behandlung von Phobien und Panikstörungen, die auf Verhaltenstherapien basiert, ist an einen nachweisbar hohen Therapieerfolg gekoppelt. Unterstützt durch die kognitive Verhaltenstherapie, registrieren Erkrankte ihre stereotypen Verhaltensmuster sowie ihre eingefahrenen Gedanken und Gefühle, die das Konstrukt der Angsterkrankung bilden bzw. aufrechterhalten. Mit Hilfe von gezielten Übungen lernen Patienten ihre starren Verhaltensmuster zu durchbrechen und ihre zugehörigen Handlungen langfristig zu ändern. Dieses Behandlungskonzept ist ebenso in Verbindung mit der Therapie von generalisierter Angst und Zwangsverhalten erfolgreich.

Therapie der Angsterkrankungen

AgoraphobieTragendes Element der Angststörung Behandlung ist die Methode der „systematischen Desensibilisierung“. Im Zuge dieses verhaltenstherapeutischen Verfahrens konfrontiert der Therapeut den Patienten schrittweise mit den Reizen, die die jeweiligen Phobien bzw. Ängste forcieren.

Zu Beginn der Sitzungen setzt der Therapeut seinen Klienten gedanklich mit der Situation auseinander. Im Nachgang der Angststörung Behandlung erstrecken sich die Übungen auf reale Situationen bzw. ein „Gewöhnungstraining“.

Durch die konzentrierte Konfrontation mit den individuellen Ängsten, lernt der Klient seine vermeintlich übermächtigen Ängste zu regulieren bzw. zu überwinden. Zum Zweck der Angststörung Behandlung können Therapeuten den Kranken ergänzend Angstreizüberflutungen aussetzen. Hierfür nutzen die Mediziner für die Angststörung Behandlung die sogenannte „Flooding – Therapie“.

Wann zum Arzt?

Grundsätzlich sollten Patienten bei einem Therapeuten vorstellig werden, wenn die jeweiligen Angstgefühle in unverhältnismäßig starker Konzentration in Erscheinung treten und beginnen die persönliche Lebensqualität herabzusetzen. Eine frühzeitige Angststörung Behandlung ist zwingend notwendig, um einengende Gedanken- und Handlungsmuster rechtzeitig zu erkennen. Eine professionelle Angststörung Behandlung im Anfangsstadium der Symptome verhindert, dass sich die krankhaften Muster etablieren und über eine Angststörung manifestieren. Werden die entsprechenden Reaktionsmuster nicht ausreichend therapiert, entwickeln zahlreiche Betroffene weitere psychische Probleme. Vereinzelt bilden Betroffene Suchterkrankungen aus, um den anhaltenden Leidensdruck zu kompensieren.

Alternative Behandlungen der Angststörung

Alternativ wird während einer Angststörung Behandlung eine psychodynamische Therapie eingesetzt. Dieses Verfahren vereint psychoanalytische und tiefenpsychologische Therapieansätze. Primär wenden Therapeuten diese Methode an, wenn die Form des Krankheitsbildes und der Therapieverlauf der Angsterkrankung Behandlung dies erfordert. Die zugehörige Dauer dieser Angststörung Behandlung ist kürzer als die einer klassischen Psychoanalyse. Ziel der Sitzungen ist das Offenlegen tief liegender seelischer Konflikte und die Analyse aktueller Belastungen und Symptome. Auf Basis dieser Erkenntnisse erarbeiten Klient und Therapeut Lösungsmöglichkeiten, die bisherige Verhaltensmuster auflösen sollen. Psychodynamische Therapien dienen als Instrument zur Angststörung Behandlung, wenn konventionelle Verhaltenstherapien nicht greifen.


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