Skip to main content

Angststörung Test

Sie kam, sie sah, sie siegte; so dass sich jedes Haar starr in die Luft aufstellte. Ein Punkt erhöhter Aufmerksamkeit. Der klare Blick zwischen den Dingen und diese plötzliche Rettung in allerletzter Not, als das Auto an Ihnen vorbeirauschte. Bleich vor Schreck atmeten Sie tief ein und dieses Glücksgefühl Sekunden später, welches Sie übermannte, als könnten Sie die ganze Welt umarmen. Das Adrenalin pumpte noch Stunden später durch Ihre Venen…

Angst hat durchaus einen Sinn

Angst in seiner natürlichen Form rettet uns ständig das Leben. Das Geländer an dem Sie sich festhalten, wenn Sie die Treppe hinuntergehen. Zum Arzt zu gehen, wenn man sich krank fühlt. Während eines Gewitters sich Schutz zu suchen oder nachts die Türen und Fenster zu schließen.

AngstattackenDies alles sind natürliche Verhaltensweisen, um uns selbst vor etwas zu schützen, wie Naturgewalten oder andere unkalkulierbare Vorkommnisse. Nimmt die Furcht jedoch ein übersteigertes anormales Ausmaß an, weist dies auf eine Angsterkrankung hin und sollte behandelt werden.

Angsterkrankungen gehören heutzutage, neben der Depression, zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Angst, kann somit eingeteilt werden in: eine diffuse Angst, die spontan auftritt und keine direkten äußeren Auslöser hat und in Phobien, die mit bestimmten Dingen, Objekten oder Situationen verknüpft werden. Das qualvolle Gefühl Angst ist somit klar von dem gegenstandslosen Affekt einer Gemütserregung zu unterscheiden.

Was sind Angststörungen?

Laut Definition ist eine Angsterkrankung eine mit Furcht verbundene psychische Störung, die zu einer übertriebenen Reaktion ohne eine erkennbare äußere Bedrohung führt. Wenn eine krankhafte Furcht den Alltag beherrscht, steht sie in keinem direkten Verhältnis mehr zu den Situationen, die im Alltag auftreten. Die Angstpatienten befinden sich in einer Art Teufelskreis der Angst, indem sie sich aus dem Alltag isolieren oder stark eingrenzen. Es entsteht eine Form der Erwartungsangst und die damit verbundene Vermeidung.

Eine Angsterkrankung liegt vor, wenn dauerhafte Angstgefühle und Panikattacken das Leben des Patienten stark einschränken. Oft steht eine Angsterkrankung im Verbund und Wechselbeziehung zu einer Depression oder einer anderen psychischen Erkrankung. Mögliche Auslöser dafür sind eine genetische Disposition, das heißt eine erblich bedingte Veranlagung, traumatische Erlebnisse wie frühkindliche Erfahrungen sowie Persönlichkeitsstörungen oder Unfälle. Neuere Forschungsergebnisse konnten zeigen, dass eine erhöhte Reaktionsbereitschaft im limbischen System, einem Gehirnareal, welches für Emotionen zuständig ist, bei Angstpatienten vorherrscht.

Hinweis: Sollten sich Vorfälle von Angst, gegenüber einem früheren Zeitpunkt drastisch häufen empfiehlt es sich einen psychischen Test, einen Angststörungs Test, durchzuführen.

Angststörungen im Überblick

Zu den Angsterkrankungen zählen: Phobien, die mit Panikattacken einhergehen können oder nicht. Panikstörungen mit Panikattacken. Generalisierte Angststörungen sowie Depressionen in Verbund mit Angst.

Phobien

PhobienPhobien sind Ängste, die sich gegen bestimmte Situationen, Räume sowie Mensch, Tier und Gegenstände richten. Oftmals sind es Erfahrungen aus der Kindheit sowie Veranlagungen, die diese Form von Angstzuständen hervorrufen. So führt ein Vermeidungsverhalten gegenüber Menschenmengen, öffentlichen Plätzen bis hin zu engen Räumen (Klaustrophobie) zu einer Agoraphobie. Traumatische Erlebnisse mit Tieren in der Kindheit können zu einer Zoophobie führen und spezieller gegenüber einer ganz bestimmten Spezies, wie zum Beispiel der Spinne zu einer Arachnophobie.

Panikstörung

Bei einer Panikstörung leidet der Patient unter plötzlich auftretenden Panikattacken beziehungsweise Angstanfällen, ohne einen speziellen äußeren Faktor. Das heißt, es besteht im Grunde überhaupt keine Gefahr. Die Panikattacke stellt hierbei eine extreme Bereitstellungsreaktion dar, die vom Betroffenen als eine körperliche und gesundheitliche Bedrohung angesehen wird.

Generalisierte Angststörung

Eine generalisierte Angststörung äußert sich in einer steten Besorgnis und Anspannung gegenüber alltäglichen Dingen und Begebenheiten. Die Sorge bezieht sich dabei auf andere Menschen, die Kinder oder andere Angehörige, die möglicherweise einen Unfall haben könnten oder anderweitig erkranken. Selbst eine stete Angst, vor zum Beispiel den Verlust des Arbeitsplatzes, kann zu Herzklopfen, Schweißausbrüchen, Einschlafschwierigkeiten und mehr führen. Generalisierte Angststörungen treten oft erst im mittleren Alter auf und in der Häufigkeitsverteilung sind Frauen häufiger betroffen. Jeder zwanzigste Mensch leidet einmal im Leben unter einer generalisierten Angst.

Der Angststörungs Test

Angststörung TestLeidet man in letzter Zeit häufig unter Angstschüben oder Panikattacken empfiehlt es sich einen Angststörungs Test durchzuführen. Dieser Angststörungs Test ist sowohl bei jeder psychologischen Beratungsstelle als auch bei jedem Psychologen und Psychotherapeuten durchführbar. Der Angststörungs Test sieht zur Beantwortung größtenteils einfacher Fragen, wie „Ich fürchte mich ohne Grund“ und dem Ankreuzen von Antworten auf einer Skala von selten über manchmal bis oft vor. Es gibt zum Beispiel den Selbstbeurteilungs Angststörungs Test zur Untersuchung generalisierter Ängste nach Dr. William W.K. Zung oder spezielle Angststörung Tests gegen jegliche Form von Phobie. So werden selbst Angststörungs Tests für das häufige Rotwerden, Spinnenangst oder die Prüfungsangst angeboten.

Eine Panikattacke, was nun? Tipps gegen Angststörungen

Sollten sich Ängste zunehmend häufen, gilt es als Erstes zunächst herauszufinden, was denn die oder der Auslöser dieser Angst sein könnte. Ein Selbstreflektorisches in sich Hineinhorchen oder eine nochmalige Rückschau auf Ereignisse und Situationen in diesem Zusammenhang lassen das Gefühl mitunter eingrenzen. Weiß man um eine bestimmte Situation der Angst, lohnt es sich definitiv einen Angststörungs Test durchzuführen und weitere Schritte zu planen. Ängsten sollte man sich stellen und sich mitunter schon im Vorfeld positiv damit auseinandersetzen. Wenn Sie Prüfungsangst haben, sollten Sie sich stetig vor Augen führen, wie gut Sie sich auf die Prüfung vorbereitet haben.
Eine positive Einstellung zum Alltag durch Yoga, Entspannung und Meditation erhöht nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern kann auch vorbeugend gegenüber Ängsten wirken.

Hinweis: Nichtsdestotrotz sollten bei häufigen Angstanfällen ein Arzt konsultiert und ein Angststörungs Test durchgeführt werden.


Ähnliche Beiträge